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Spedition und Logistikbranche

Digitalisierung ganzheitlich angehen

Blog / Ralf Johanning / 12. November 2019

Wer seine Prozesse im Speditions- und Transportalltag digitalisieren möchte, der sollte daran denken, alle Beteiligten mitzunehmen. Das betrifft auch die Fahrer. Denn jede Kette ist nur so stark wie das schwächste Glied.

Wer die Digitalisierung seiner Prozesse erfolgreich umsetzen will, benötigt auf der technischen Seite einen durchlaufenden Datenfluss ohne Medienbrüche. Der Austausch der Informationen zwischen unterschiedlichen Programmen läuft mittlerweile über Standardschnittstellen wie APIs relativ reibungslos.

Beim technischen Start in Richtung Digitalisierung gibt es damit immer weniger Hürden.  Die Übertragung des Auftrages vom ERP-System in die Logistik- und Speditionssoftware kann bereits automatisiert ablaufen. Das gilt auch für den weiteren Weg der Daten zum Telematiksystem im Fahrzeug und von dort wieder zurück. Kommen jedoch weitere Faktoren hinzu, wird es schon schwieriger. Die aktuelle Verkehrslage wird von vielen Systemen noch immer nicht umfassend berücksichtigt. Auch die Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer werden nur teilweise integriert. Somit entstehen für die Berechnung der voraussichtlichen Ankunftszeit (ETA) weiterhin digitale Lücken, die von den Mitarbeitern gefüllt werden müssen.

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