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Spedition und Logistikbranche

Spezielle Anforderungen der Containerlogistik lösen

Die Containermengen in den Häfen steigen von Jahr zu Jahr. Nur mit einer guten Speditionssoftware lassen sich die Anforderungen der Containertrucker noch bewältigen.

Riesige Containerschiffe schlagen immer mehr Container um. Für die Terminalbetreiber wird es dann eng auf den Flächen. Sie wollen dafür sorgen, dass die Container nur möglichst kurz auf dem Gelände stehen. Dafür setzen sie zunehmend auf die Digitalisierung der Transportprozesse, um die Abläufe zu optimieren. 

Container
Photo by Erwan Hesry on Unsplash

Jeder Containertransport läuft nach einem ähnlichen Schema:

Im Import: Der Lkw holt die Box beim Terminal ab, fährt bei Bedarf zum Zoll und macht sich dann auf den Weg zum Kunden. Sobald der Container entladen ist, geht es zum nächsten Leercontainerdepot, um ihn dort abzusetzen.

Im Export: Der Lkw-Fahrer holt vom Leercontainerdepot einen Container. Von dort geht es dann zur Gestellung beim Kunden und anschließend zum Hafenterminal.

Spielregeln der Containerlogistik digital umgesetzt

„Die Containerlogistik hat ihre ganz eigenen Spielregeln. Um diese als Speditionssoftware abzudecken, müssen sich Programmierer intensiv mit den Arbeitsprozessen auseinandersetzen“, erläutert Ralf Ostholt, Leiter Produktentwicklung bei cargo support. Zudem sind die Terminalbetreiber in den großen Seehäfen dabei, im Zuge der Digitalisierung der Containerverkehre immer mehr Daten automatisiert anzufordern. Zentrale Informationen wie die Freistellungs- oder Containernummer müssen digital an die Terminals gesendet werden. Hinzu kommt in Hamburg eine Slotbuchung. „Erst wenn die Daten vorliegen und ein Zeitslot von 1 Stunde gebucht ist, erhält der Fahrer seine alpha-nummerische Pin, um auf das Terminalgelände zu gelangen“, erläutert Ostholt.

App unterstützt Fahrer

Um die Anforderungen der Terminalbetreiber auch möglichst automatisiert bedienen zu können, hat beispielsweise cargo support neben der Speditionssoftware auch eine Fahrer-App entwickelt. Der Fahrer kann so sofort nach Aufnahme des Leercontainers die Containernummer ins System melden. Diese geht dann direkt an alle notwendigen Stellen, um von dort wiederum den Pin zu erhalten. „Wir haben die Prozesse voll automatisiert. So kann der Fahrer auch nachts ohne die Hilfe weiterer Personen seine Aufträge abarbeiten“, sagt Ostholt. Dem digitalen Auftragsmanagement steht damit kein Medienbruch mehr im Weg.

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